USA – Roadtrip to Heaven – Praktische Tipps für die Reise rund um das Coloradoplateau

Magical USARoadtrip to Heaven - Eintauchen in die Naturwunder der USA

Hand aufs Herz – welcher Reise-Typ bist du?

1. Möchtest du deine Reiseziele schnell und bequem erreichen, ohne dein Fahrverhalten groß anpassen zu müssen?

Dann ist ein Mietwagen das Richtige für dich, und den buchst du am günstigsten von Zuhause aus.  Hilfreich bei der Suche nach dem besten Deal ist der Metapreisvergleich auf  www.reise-preise.de/mietwagen.html. Bei deiner Wahl solltest du unbedingt darauf achten, dass im Preis eine Kilometerpauschale (bzw. Meilenpauschale)  enthalten ist. Genauso wie Vollkasko- und Diebstahlschutz ohne Selbstbeteiligung und – ganz wichtig! – die höchstmögliche Haftpflichtdeckung. Bei vielen Anbietern ist die Summe, die im Schadensfall gezahlt wird, viel zu gering.

Generell reicht ein normaler Pkw für die beschriebene Strecke aus. Mich persönlich reizt aber immer wieder das Abenteuer auf den entlegenen Schotterpisten. Da man die mit einem normalen Mietwagen nicht befahren darf, ziehe ich grundsätzlich ein geländegängiges Fahrzeug vor.  Und weil ich weiß, was auf Schotterpisten alles passieren kann, buche ich das Glas/Unterboden/Reifen/Dach-Versicherungspaket auf jeden Fall dazu.

Unterkünfte lassen sich vor Ort eigentlich immer problemlos finden, wenn man ein bisschen flexibel ist.  Übernachtungen im Grand Canyon bucht man aber besser schon Wochen im Voraus. Generell kann es in den Nationalparks im Hochsommer und an Wochenenden und Feiertagen eng werden.

Wenn euch das alles zu unsicher  oder zu aufwändig erscheint, schaut euch bei den deutschen Reiseveranstaltern  nach einer Pkw-Rundreise mit Hotels um (z. B.: www.thomascook.de, http://www.dertouristik.com/de). Damit seid ihr zeitlich zwar sehr gebunden, aber preislich ist es fast immer am günstigsten.

2. Easy Rider – entspannt und lässig wie im Road Movie auf einer Harley durch die USA cruisen…

Für die Verwirklichung dieses Traums findet ihr einen  Motorrad-Mietpreisvergleich auf http://www.usareisen.de/motorrad.  Überschätzt euch aber bitte nicht bei der Streckenplanung. Eine mehrtägige Tour übers Coloradoplateau ist wirklich nur etwas für erfahrene, durchtrainierte Biker. Ein Bekannter von mir ist auf der Strecke schwer verunglückt, weil er seine Maschine nach endlosen Serpentinenfahrten in einem kritischen Moment nicht mehr halten konnte. Wenn ihr auch nur leiseste Zweifel hegt, genießt das Abenteuerfeeling lieber  im gesicherten Rahmen. CANUSA Touristik arbeitet z. B. mit dem US-Spezial-Veranstalter EagleRider zusammen, der Harley Davidson-Rundreisen mit Hotels und Begleitfahrzeug organisiert. Coole Guides führen die Biker dabei in kleiner Gruppe durchs Land.

3. Die ganz große Freiheit erleben ohne auf Bequemlichkeiten verzichten zu müssen…

Bei der vorgeschlagenen Route rund um das Coloradoplateau stellt das Reisen mit dem Wohnmobil sicher die Königsklasse dar.  Auch für mich, obwohl ich eigentlich kein großer Campingfan bin.  Der Vorteil überwiegt: Man hat sein Zuhause immer bei sich und kann spontan übernachten, wo es einem gerade gefällt. Wenn sich alle anderen am Abend auf den Weg zu ihrem Hotel begeben müssen, wird es in den State- und Nationalparks  erst so richtig schön.

Was die Kosten anbelangt, gibt es sicher günstigere Reiseformen, aber der Preisunterschied zu einer Pkw-Reise fällt bei Familien mit Kindern schon nicht mehr so hoch aus, denn man spart deutlich an Verpflegungskosten. Und das Erlebnis ist letztlich ohnehin unbezahlbar.

Wer einen Anbieter ab Deutschland sucht, findet mit CANUSA Touristik den perfekten Ansprechpartner. Angebote und viele weitere Anregungen von dem Veranstalter findet ihr hier.

Welches Wohnmobil ist das richtige?

In den USA werden Wohnmobile als RV´s (recreational vehicle) bezeichnet. Camper oder Camper Vans sind kleinere Gefährte, die meist nur mit einer einfachen Schlafmatratze und/oder einem aufklappbaren Dach-Zelt sowie mobilem Gaskocher ausgestattet sind. Für 1 – 2 Personen, die keinen großen Komfort brauchen, reicht das aus.

In einem RV ist alles vorhanden, was man im täglichen Leben braucht: eine entsprechende Anzahl von Schlafplätzen, Sitzecke, gasbetriebener Kühlschrank mit Gefrierfach, Kochnische, Toilette und  bei größeren Modellen auch eine Dusche.

Aus Erfahrung empfehle ich euch dringend, ein Modell zu buchen, das mehr Schlafplätze bietet als ihr tatsächlich benötigt. Der bemessene Platz ist sonst viel zu eng, und man ist ständig gezwungen, Sachen umzupacken. Das wird auf die Dauer richtig nervig.

Wer noch nie mit einem RV unterwegs war, sollte sich allerdings nicht gleich für das größte Modell entscheiden. Es dauert eine Weile, bis man sich an die Ausmaße des Gefährts gewöhnt hat. Die Straßen in den USA sind aber ideal für Einsteiger, denn in der Regel sind sie sehr breit angelegt. Das gilt auch für die Parkplätze, von denen es vor den Shopping Malls zudem reichlich gibt. So kann man seinen RV auch mal über 3 – 4 Plätze quer parken. Da es bei der normalen Mietklasse keine Rückfahrkamera gibt und man beim Blick in die Seitenspiegel einen großen »toten Winkel« hat, ist es grundsätzlich sinnvoll, das Fahrzeug so abzustellen, dass vorwärts ausgeparkt werden kann.

Wann und wo sollte ich das RV buchen?

RV´s sind in den USA sehr begehrt. Die Amis haben das Wohnmobil praktisch für sich zum Reisen erfunden. Je früher ihr bucht, desto größer ist somit die Chance, das gewünschte Modell zum entsprechenden Zeitpunkt zu bekommen. Buchungen ab Deutscheland sind in der Regel immer günstiger. Am teuersten sind die Mietpreise in der Zeit vom letzten Maiwochenende (Memorial Day) bis zum ersten Septemberwochenende (Labor Day), weil dann das Hauptgeschäft läuft.

Unbegrenzte Meilen oder Paket und welches Zubehör?

Wenn ihr die gesamte Tour fahren möchtet, wird sich die Anmietung des RV´s mit unbegrenzten Meilen in der Regel lohnen. So könnt ihr vor Ort dann auch noch problemlos ein paar Abstecher machen. Vergleicht den Preis einfach mit  den jeweiligen Meilenpaketen, die angeboten werden. Es macht auf jeden Fall Sinn, ein etwas höheres Meilenpaket zu buchen, denn wenn man am Ende des Urlaubs mehr Meilen zurückgelegt hat als im Vertrag abgeschlossen, wird´s richtig teuer.

Was die Versicherung angeht, gilt das Gleiche wie für Mietwagen. Ich empfehle euch dringend das Komplett-Versicherungspaket abzuschließen mit dem ihr im Schadensfall keinen EURO zahlt.

Auf das Zubehör-Paket fürs Wohnmobil verzichte ich dagegen immer. Warum? Das könnt ihr im zweiten Infoteil lesen, bei dem es u. a. um Spartipps gehen wird. Dazu gibt es 2 Gutscheine für eine vergünstigte Mitgliedschaft  im »Boondockers Welcome«.

Hier geht´s weiter zum Infoteil II

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