Liebster Award – wir wurden nominiert!

Wir wurden nominiert!

„Nominiert“ hört sich ja immer so an, als gäbe es etwas zu gewinnen. Eine Auszeichnung. Doch beim Liebster Award geht es eher darum, andere Blogs vorzustellen. Kathi und Tobi von den Passport Pirates haben nun uns nominiert und das ist uns auf jeden Fall Auszeichnung genug. Vielen Dank!

Und so funktioniert das Ganze in Kürze: Wer nominiert wird, beantwortet die ihm gestellten Fragen, überlegt sich neue und nominiert selbst 5 bis 11 andere Blogs. Es waren ursprünglich mal 11 Fragen, doch wie es immer so ist: Regeln sind dazu da, dass man sie vielleicht nicht bricht, aber doch auch mal anpasst. Wir haben nur 10 Fragen bekommen, dafür nominieren wir nur vier Blogs.

Wir freuen uns sehr, nun also unsererseits diese Blogs zu nominieren:

  1. Cornelia und ihr Blog SilverTravellers
  2. Nadja, die Travelprincess
  3. Alexandra mit Scenic World
  4. Tina und Manfred mit ihrem Urlaubsreise.blog

Dank an alle, dass sie unsere Nominierung angenommen haben. Unsere Auswahl ist natürlich nicht ganz zufällig: wir haben hier vier tolle Blogs, die vielleicht nicht die ganze, aber doch eine große Vielfalt der Menschen zeigen, die hinter diesen stehen.

Also viel Spaß mit unseren Antworten (und Fragen) und beim Stöbern in den Blogs unserer Nominierten sowie unserem Nominierungskomitee  🙂

Das haben uns Kathi und Tobi gefragt:

1. Reisevorlieben: Pauschal- oder Individualreise?

Elke und Regina einstimmig: Individual

Elke: Ich muss jedoch gestehen, dass ich gerade eine Woche La Palma pauschal, d.h. Flug und Apartment, gebucht habe. Nachdem mein Seychellen-Traum wegen Air Berlin geplatzt ist, war ich einfach nur müde und wollte einen unkomplizierten und günstigen Ersatz, der zu meinem insolvenz-geschrumpften Budget passt…

2. Reiseplanung: Frühbucherrabatt oder Last-Minute-Schnäppchen?

Elke: Damit setze ich mich eigentlich überhaupt nicht auseinander. Ich habe schon mal einen günstigen Flug nach Argentinien gefunden und bin dann kurzentschlossen eine Woche später losgeflogen. Nächstes Jahr im September will ich mit einer Freundin nach Kanada, da stehen die Daten schon fest, also werden wir wohl langsam mal nach einem Flug schauen. Also kurz gesagt: Immer gerade so wie es passt oder sich ergibt.

Regina: Eigentlich weder noch. Wenn, dann funktioniert bei mir höchstens Last-minute, weil ich mich meist sehr spontan auf Reisen begebe, und dann kann es immer noch passieren, dass ich mega-spontan umdisponiere. Wie aktuell. Das eigentliche Ziel war Mexiko Kupfercanyon. Dann warnten mich Freunde vor Ort: Die Drogenmafia, die in dem Gebiet seit längerem wieder die Macht übernommen hat, sei momentan mehr als mordlustig. Also, dann lieber ein anderes Ziel: Kuba. Keine Woche später hatte der Hurrikan den Osten der Insel zerstört. Katastrophentourismus – nein danke. Deshalb jetzt – 4 Wochen vorm Reisetermin – Namibia als neues Ziel.

3. Im Flieger: Gang- oder Fensterplatz?

Elke: Fenster!!! Ich gucke einfach zu gerne raus. Außerdem bin ich ja meistens alleine unterwegs und mit der Außenwand bildet sich für mich so etwas wie ein geschützter Raum, in den ich mich zurückziehen kann. Und: bei Nachtflügen schlafe ich meistens ausgiebig und kann mich da relativ ungestört ein bisschen zusammenkuscheln.

Regina: Fenster, wenn ich weiß, dass es auf der Strecke reizvolle Ausblicke gibt + auch wenn ich ungestört ruhen/schlafen möchte. Gang, wenn obiges nicht zutrifft + wenn ich nach der Landung schnellstmöglich raus muss, um z. B. einen Anschlussflug zu bekommen. Außerdem kann man im Gang die Beine ausstrecken und jederzeit aufstehen und herumlaufen, ohne den Nachbarn zu nerven.

4. Am Zielort: Berge oder Meer?

Regina + Elke: Wir sind unverschämt und wollen deshalb möglichst Meer + Berge. Aber wenn wir wählen müssen: Meer!

5. Für die Lieben daheim: Postkarte oder Whats App-Nachricht?

Elke: Whatsapp? Ich habe nicht mal ein Smartphone. Ja, solche Exotinnen gibt es noch, wenn auch selten. Umso häufiger die Diskussionen mit Freunden, ich möge mir doch bitte endlich mal eins zulegen. Also ich bleibe per E-Mail in Kontakt und schreibe auch noch Postkarten. Vor allem an meine Ma, von der ich weiß, dass sie sich riesig darüber freut.

Regina: Postkarte, weil ich es selbst liebe, solche antiquierten Urlaubsgrüße von meinen Freunden zu bekommen. Ich sammele sogar die schönsten Exemplare. Per Email halte ich Kontakt.

6. Hat dich/euch ein Reiseziel schon einmal so richtig enttäuscht?

Elke: Ja, Kreta. Obwohl das der Insel gegenüber ziemlich unfair ist, denn sie konnte eigentlich nichts dafür. Mein erster Flug, meine erste Pauschalreise. 3 Wochen Anfang Oktober, davon 2 Wochen kalt und Dauerregen. Der Ort (Malia) verströmte in der Nachsaison eine etwas deprimierende Stimmung. Das wollte ich nie wieder. Habe seitdem so eine Art Pauschalreise-Trauma. Das Kreta gleich mit einbezieht. Sieht ganz so aus, als müsste ich nochmal hin, um diesen etwas verzerrten Eindruck zurechtzurücken…

Regina: Nein! In Luxor/Ägypten  oder z. B. auch Marrakesch/ Marokko kann es allerdings ziemlich nervig starten, weil 1000nde Menschen auf einen einstürmen und ihre Dienste oder sonst was anbieten. Als blonde Frau zieht man in der Fremde meist ohnehin die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Da hilft mir ein Trick: Ich wähle einen intelligenten jungen Mann aus der Menge, d. h., einen, der nicht lautstark den Macho rauskehrt. Den buche ich als Führer. Dadurch werde ich nicht mehr von den anderen belästigt. An der Seite eines angesehenen einheimischen Führers wird man von den Menschen vor Ort außerdem viel eher wie ein Freund angenommen.

7. Hand aufs Herz: gibt es etwas, was dich/euch an anderen Reisenden so richtig nervt?

Elke: Ja, wenn jemand total unvorbereitet irgendwohin fliegt, d.h. sich vorher nicht mit dem Reiseziel auseinandersetzt. Ich habe mal ein Gespräch mitgehört, bei dem sich eine deutsche Touristin überrascht zeigte, dass in Alaska gar kein Schnee liegt – es war Ende August! Ja, wenn jemand überheblich daherkommt, so nach dem Motto: also bei uns in Deutschland, da wäre das nicht passiert…, da hätte man schon längst… usw. Ja, wenn jemand in ein anderes Land fährt und nicht bereit ist, sich an die Gepflogen- und Gegebenheiten dort anzupassen.

Regina: Ja, z. B. wenn jemand im Flugzeug auf dem Sitz hinter mir rücksichtslos an meiner Lehne herumrüttelt, oder wenn die Person vor mir ihren Sitz gnadenlos bis zum Anschlag nach hinten drückt, sodass ich mich nicht mehr rühren kann. Und generell Touristen, die im Gastland einen auf „dicke Hose machen.

8. Was war die gefährlichste Situation, in du du/ihr während deiner/eurer Reisen einmal geraten bist/seid?

Elke: Das ist einfach: als ich bei meiner ersten Costa Rica Backpackingtour nachts aufgewacht bin und auf eine Feuerwand geguckt habe. Unser Zimmer lag im Souterrain, das Fenster war etwas höher gelegen und hatte nur ein Fliegengitter. Das nur rund einen Meter davor stehende Nachbarhaus stand lichterloh in Flammen, die Funken sprühten. Aber diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich in solchen Situationen ganz ruhig und überlegt bleibe. Wir sind mit Geld und Papieren raus um die Lage zu checken. Die Feuerwehr war eingetroffen, unser kleines Hotel brannte noch nicht. Wir sind dann zurück und haben Stück für Stück aus dem Zimmer geholt – zum Schluss sogar unsere Zahnbürsten.

Regina: Schwer zu sagen, es gab viele solcher Situationen: z. B. ein Rudel Löwinnen vor und eine schwarze Mamba im einzig erreichbaren Klo im Kalahari Frontierpark (Südafrika) – oder 9/11, als ich in einer kleinen Cessna über den nördlichen Wäldern und Seen der USA flog und wir per Funk aufgefordert wurden, den Luftraum sofort zu verlassen.

9. Von welcher Reise wirst du oder werdet ihr noch deinen/euren Enkelkindern erzählen?

Elke + Regina: Wir haben keine Enkelkinder…
Regina: …aber die unter Punkt 8 erwähnten Erlebnisse werde ich sicher immer wieder erzählen. Und mit dem Abstand, den ich heute dazu habe, kann ich z. B. über die Löwen-Mamba-Nummer herzlich lachen.
Elke: …aber ich könnte von allen meinen Reisen erzählen, denn auf jeder habe ich Dinge erlebt, die irgendwie einmalig sind.

10. Wenn du/ihr nur noch einmal im Leben reisen könnte(s)t, wohin würde dein/euer letzter Trip gehen?

Regina: Zu einem Schamanen in Südamerika, denn er würde mir den Weg zu meiner allerletzten und spannendsten Reise weisen.

Elke: Ins Weltall. Würde zu gerne mal Saturn und Co. aus der Nähe sehen. Faszinierend…

Und hier kommen unsere Fragen:

1. Wann und warum ist das Reisefieber bei dir/euch ausgebrochen? Gab es einen Anlass?

2. Wie viel Zeit im Jahr verbring(s)t du/ihr mit Reisen?

3. Wie lange dauert(n) deine/eure Reisen in der Regel?

4. Planst du (plant ihr) deine (eure) Reisen schon detailliert vorab (Hotelreservierung, Führer, Exkursionen), oder lässt du dich (lasst ihr euch) eher treiben?

5. Wie wähl(s)t (du) ihr euer nächstes Reiseziel aus?

6. Wie steh(s)t du (ihr) zu Kreuzfahrten?

7. Auf welche Aspekte in Sachen „Nachhaltigkeit“ (Umwelt, Soziales, gerechte Verteilung) achte(s)t ihr/du beim Reisen besonders, und wo findet ihr, dass es mit der Umsetzung nicht so einfach ist?

8. Was interessiert dich/euch an einem fremden Land am meisten?

9. Wie bereite(s)t du/ihr dich/euch auf die Reise vor?

10. Wie finde(s)t du/ihr eure Geschichten/Themen auf Reisen?

11. Wer war der interessanteste Mensch, den du (ihr) auf Reisen getroffen hast (habt)? Was zeichnete ihn aus?

 

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