Streuner im Urlaub – bitte nicht füttern

Süß, aber häufig nicht erwünscht - streunende Kätzchen ©Deutscher Tierschutzbund e.V.

Wer kennt das im Urlaub nicht: kaum angekommen, trifft man schon auf die ersten Streuner, die auf den Straßen, in Hotelanlagen oder vor Restaurants herumstreichen. Und so manche dieser Hunde und Katzen sind in keiner guter Verfassung. Da fällt es schwer dem Drang zu widerstehen, diese traurigen Wesen zu füttern.

Tierschutzorganisationen raten jedoch dazu, genau das zu tun. Denn obwohl die Absichten gut sind – die Fütterungen durch uns Reisende sind keine Lösung für die Situation der Streuner, betonen zum Beispiel der Tierschutzbund und Vier Pfoten. Streunende Tiere werden während der Saison zwar häufig geduldet. Sind die Urlauber erst weg, würden sie jedoch häufig vertrieben oder sogar getötet.

Besser ist es, Tierschutzorganisationen zu kontaktieren oder zu unterstützen, die vor Ort aktiv sind. Diese haben oft Futterstellen eingerichtet, sorgen für die medizinische Versorgung und lassen – sehr wichtig – die Katzen und Hunde kastrieren, um weiteres Leid zu verhindern.

Beim Deutschen Tierschutzbund gibt es das Projekt Auslandstierschutz, für das Patenschaften übernommen werden können.

Auch bei der Organisation Vier Pfoten könnt ihr für die Streunerhilfe eine Patenschaft übernehmen.

Der Deutsche Tierschutzbund hat außerdem eine Seite mit weiteren Informationen und Aktionen, auf der auch eine Liste mit Tierschutzorganisationen abgerufen werden kann: www.tierschutzbund.de/strassentiere-ausland

Bei der Recherche bin ich auf einen etwas älteren, aber sehr interessanten Artikel des Dogs Magazins gestoßen: 30 Tipps, die Streunern im Süden helfen.

Kennt ihr noch seriöse Tierschutzorganisationen, die im Ausland aktiv sind?

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