Kuba – mi vida, mi amor!

Cuba - mi vida, mi amor!Cuba - mi vida, mi amor! © Regina Fischer-Cohen

Abenteuer Kuba.  Fast 5 Wochen lang bin ich im schmucken Oldtimer mit Privatchauffeur durchs Land gereist. Hier beginnt meine ganz private Story:

„Oh, madre de dios, schaut euch diese strahlendblauen Augen an und dann die Haare, das Kleid… Wie schön du aussiehst. Komm her, mi amor, lass dich umarmen!“ Rosita breitet ihre Arme aus, als wären es Flügel und drückt mich überschwänglich an sich. Dass das zierliche Temperamentbündel mit dem ansteckenden Lachen Rosita heißt, weiß ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Ich kenne sie nicht. Wie sollte ich? Es ist fast 25 Jahre her, dass ich zum letzten Mal in Santiago de Cuba war. Und so wie ich die Frau vom Alter her einschätze, war sie zum damaligen Zeitpunkt höchstens ein Kleinkind. Was für sie aber offensichtlich überhaupt keine Rolle spielt. 

Kuba - mi vida, mi amor!

Im Oldtimer mit Chauffeur durch Kuba – schöner geht´s nicht © Regina Fischer-Cohen

Vergnügt schiebt sie mir einen der leeren Stühle in dem Straßenrestaurant zu, und während ich mich leicht irritiert an ihren Tisch setze, stellt sie mit einer ausladenden Handbewegung kurz und knapp die Leute in ihrer Runde vor: „Meine Familie, meine Nachbarn, meine Freunde.“ Dann muss ich erstmal erzählen. Woher ich komme, was ich hier mache… Nun ja, äh – meine Spanischkenntnisse sind eher rudimentär. „No problema!“ versichern meine Zuhörer, als mir wenig später die passenden Worte fehlen. Mit fast kindlichem Eifer und Spaß machen sie sich gemeinsam daran, die Lücken wie ein Kreuzworträtsel zu füllen. Rosita hilft mit ein paar Englischbrocken, und eh ich mich versehe, kauderwelschen wir fröhlich über längst vergangene Zeiten, die wir nie gemeinsam erlebt haben.

Kuba - Die schönsten Restaurants sind auf Kuba in der Regel Privatrestaurants, sogenannte Paladares.Trinidad

Privatrestaurants – sogenannte Paladares – schießen auf Kuba wie Pilze aus dem Boden, seit es den Kubanern erlaubt ist, kleinere Privatunternehmen zu führen. Hier ein besonders schönes Paladar in Trinidad © Regina Fischer-Cohen

Kehre niemals allein an Orte zurück, an denen du mit der Liebe deines Lebens einmal glücklich warst. Du kannst nur verlieren. Wenn´s gut läuft, ist es nur der Zauber von einst, den du nicht wiederfinden wirst. Wenn´s schlecht läuft, spürst du ihn genauso intensiv wie damals, und die Erinnerung wird wie ein Dolchstoß in dein Herz schneiden. Diese alte Weisheit ist mir wohl bekannt. Insofern war Kuba als Reiseziel eigentlich die denkbar schlechteste Entscheidung, die ich nur hätte treffen können. Ich war hier Mitte der 90-er Jahre so verdammt glücklich.  

Kubas Osten bietet traumhafte Naturerlebnissse

Atemberaubende Natur: vor allem Kubas Osten überwältigt mit einer unglaublichen Artenvielfalt © Regina Fischer-Cohen

Ein Verlag hatte mich damals für Fotoaufnahmen in den sozialistischen Karibikstaat geschickt, und mein Freund und späterer Ehemann begleitete mich. Wir gehörten zu den ersten „Touristen“, die ohne staatlichen Aufpasser völlig frei auf der Insel herumreisen durften. Ein Abenteuer in jeder Beziehung. Da war das traumhaft schöne, gerade erst aufgebaute Urlauberparadies Varadero, in dem es dem Gast an nichts mangelte. Aber kaum hatten wir die Grenze zur realen Außenwelt überschritten, kam es uns vor, als hätte die Turmuhr im Märchen Mitternacht geschlagen. Der ganze Luxus – plötzlich alles verpufft.

Camagüye - kein Must-do, aber überaus idyllisch

Abendliche Straßenszene im idyllischen Camagüye © Regina Fischer-Cohen

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion war das Land in eine bedrohliche Wirtschaftskrise geraten. Was den einstigen Revolutionsführer und Staatschef Fidel Castro in jenen Tagen vermutlich dazu bewogen hatte, die Tür zum Kapitalismus ein winziges Stück zu öffnen und Touristen ins Land zu holen. „Da wehte Hoffnung herein. Mama hat unser Wohnzimmer praktisch über Nacht in ein Privatrestaurant umfunktioniert, während Papa Lebensmittel organisieren ging“, erinnert sich Rosita mit sentimentalem Lächeln. „Und wir Jungs durften manchmal mit, um nach Langusten zu tauchen,“ wirft ihr älterer Bruder Luka grienend ein. Dabei rollt er die Augäpfel vielsagend gen Himmel. Natürlich war das alles damals höchst illegal.

Berühmte Privatlokale in Havanna

„La Guarida“ – eines der ältesten und bekanntesten Privatrestaurants in Havanna © Regina Fischer-Cohen

Auch ich erinnere mich. Die Adressen dieser ersten Paladares hatte man uns nur hinter vorgehaltener Hand auf der Straße verraten. Genauso wie die Orte und Termine von Konzerten und Aufführungen, die mutige Künstler im Untergrund organisieren ließen, um dem Versammlungsverbot zu trotzen. Natürlich bekamen wir mit, dass es den Kubanern an allem Möglichen mangelte. Aus unserer unbekümmerten, fast noch jugendlichen Sicht überstrahlte ihr Reichtum an Lebensfreude die materielle Armut allerdings bei weitem. Wenn ich zurückdenke, sehe ich uns immer nur zwischen fröhlichen Menschen die Nächte durchtanzen.

Cuba - mi vida, mi amor!

Fast wie in alten Zeiten… spontanes Salsa-Training auf einer Dachterrasse in Trinidad © Regina Fischer-Cohen

Ständig gab es spontane Salsa-Partys, zu denen sich Jung und Alt auf der Straße zusammenfanden. Dank unserer harten Devisen konnten wir unseren kubanischen Freunden mühelos Rum und manchmal auch ein Essen spendieren. Im Gegenzug zeigten sie uns, wie man die Schultern und Hüften beim Tanzen lasziv kreisen lässt. „Los, Regy, schmeiß deinen Arsch an! Krrrrrrrr….!“ Ich sehe Maria noch vor mir. Sie tanzte im berühmten Tropicana und weihte mich ins Twerking ein, lange bevor es in Europa überhaupt zum Begriff wurde. Was haben wir gelacht. Fürs vollendete Powackeln sollte man besser als Latina zur Welt gekommen sein. Wenn Rosita ihren Hintern wie einen Presslufthammer zucken ließ, war das pure Erotik und kam einem Erdbeben gleich, von dem sich alle mitreißen ließen. Es war eine herrlich verrückte, aufregende Zeit.

Auf die nächste Party muss in Kuba niemand lange warten. Schnappschuss mit den Hombres von Secundo Labrada in Santiago de Cubas berühmten Musiktempel Casa de la Trova © Regina Fischer-Cohen

Und nun bin ich zurückgekehrt. Allein. Wohlwissend, dass der Schmerz der Erinnerung mich jederzeit überwältigen kann. Egal. Ich habe beschlossen, mich dem zu stellen. Diesmal ist mehr als eine Auftragsreise. Mehr als ein Urlaub. Ich bin auch hier, um mir die Heiterkeit in mein Leben zurückzuholen. Dieses wilde, unbeschwerte Lebensgefühl, das mir zu eigen war, bis es mit dem unerwarteten Tod meines Mannes in der Ewigkeit einer dunklen Nacht verschwunden ist. Ich will es zurückhaben, und wo, wenn nicht hier in Kuba, könnte mir das gelingen?

Cuba - mi vida, mi amor!

Mit meinem Chauffeur und der Besitzerin meiner Privatunterkunft im märchenhaft schönen Tabakanbaugebiet Viñales   © Regina Fischer-Cohen

Seit neun Tagen reise ich nun schon durchs Land, und mit jedem zurückgelegten Kilometer ist meine alte Liebe zu dieser Insel und ihren Bewohnern mehr und mehr erwacht. Kuba ist einzigartig. Die Kubaner sind einzigartig. Immer ein bisschen zu laut. Zu impulsiv, haarscharf an der Grenze zum Verrückten, zum loco. Dabei aber irgendwie immer sympathisch, weil sie so voller Herzlichkeit sind, voller Frohsinn. Ich meine, wie schräg ist das? Da spricht mich plötzlich diese wildfremde Frau auf der Straße an.

Kuba - mi vida, mi amor!

Verrückt, aber herzlich Ein Kubaner geht mit seiner Schlange Gassi © Regina Fischer-Cohen

Eigentlich hatte ich vorhin nur kurz angehalten, um ein Foto von dem schmucken Oldtimer zu machen, der hier so fotogen vor dem historisch anmutenden Privatrestaurant parkt. Jetzt sitze ich mit Rositas Leuten am Tisch und amüsiere mich prächtig. Wie in alten Zeiten habe ich meinen neuen Bekannten eine Flasche Rum spendiert, und mittlerweile plaudern, scherzen und lachen wir so vertraut miteinander, als würden wir uns schon seit Jahren kennen. Fühlt sich an, als wäre ich nur kurz weggewesen. 

Oldtimer in Havanna

Oldtimer vor einem Privatrestaurant in Havanna. © Regina Fischer-Cohen

Das ist das wirklich Verrückte an diesem Land. Nichts ist mehr so wie es war, aber als Außenstehender bemerkt man es kaum. Lange bevor Fidel Castro starb, hat sich ein unglaublicher Wandlungsprozess in Gang gesetzt. „Beeil dich, wenn du das ursprüngliche Kuba noch einmal erleben willst!“ warnten unsere Medien schon 2006, nachdem Raúl Castro die Regierungsgeschäfte von seinem schwer erkrankten Bruder übernommen hatte. „Die Amis werden kommen und alles aufkaufen, und dann ist es mit Kubas karibischen Revoluzzer-Charme vorbei.“

Nein. So schnell mahlen die sozialistischen Mühlen nicht. Zum Glück, möchte ich sagen.

Cuba - mi vida, mi amor!

Die Kubaner lieben und verehren neben Fidel Castro vor allem ihren Revolutionshelden Ché © Regina Fischer-Cohen

Natürlich würde ich den Kubanern insgesamt mehr Wohlstand wünschen und dazu uneingeschränkte Reise- und Meinungsfreiheit. Aber ist eine Coffee-to-go-Gesellschaft wie die unsere letztlich mit allen Konsequenzen wirklich so erstrebenswert? Ich staune immer wieder aufs Neue, wenn ich  sehe, dass die Menschen hier im Großen und Ganzen mehr Frohsinn und Heiterkeit entwickelt haben als so manch einer bei uns – trotz all des Mangels, den sie ständig erleiden müssen und trotz aller Überwachung und Gängelung, die ein totalitären Staat wie Kuba mit sich bringt. Dieses Land wird sich verändern. Staatspräsident Miguel Díaz-Canel hat gerade die Verfassung geändert, um die Wirtschaft anzukurbeln. Wer das alte Kuba erleben will, sollte jetzt also wirklich nicht mehr lange zögern. Ich frage mich nur, werden die Menschen hier wirklich so viel glücklicher sein, wenn sie demnächst einen ähnlichen Lebensstil wie ihre Verwandten in den USA führen dürfen? Was meint ihr?

Cuba - mi vida, mi amor!

Im „La Terraza“ im Fischerdorf Cojimar war Hemingway Stammgast. Hier traf er die Menschen, die er in seiner wunderbaren Novelle „Der alte Mann und das Meer“ verewigt hat. © Regina Fischer-Cohen

Wenn ihr neugierig auf Kuba geworden seid und mehr über meine Rundreise erfahren möchtet, findet ihr in der aktuellen Ausgabe des Reise und Preise Magazins (3/ 2019) meine ausführliche Kuba-Reportage mit 2 extra Seiten voller Tipps und Empfehlungen. Das Magazin ist im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich oder übers Internet.

Hintergrundinfos:

Um die Personen, die in diesem und allen noch folgenden Kubaberichten von mir genannt wurden, vor möglichen Repressalien zu schützen, habe ich einige Namen sowie personenbezogene  Orts- und Berufsangaben geändert. Kontext und Zitate entsprechen jedoch immer zu 100% dem real Erlebten.

Hier findet ihr auf Google-map den Ausgangpunkt meiner Rundreise: die malerische Mangroven-Insel Cayo Santa Maria.

Anreise von Deutschland

Seit Mitte März 2019 bietet der Reiseveranstalter FTI wöchentliche Nonstop-Flüge mit Eurowings nach Santa Clara  an (ab München oder Düsseldorf). Von dort aus ist die Inselkette Cayo Santa Maria in rund zwei Stunden Fahrzeit erreicht. Ihr könnt eure Rundreise natürlich auch direkt vom Zielflughafen aus starten.

Für die Einreise nach Kuba muss man eine Touristenkarte erwerben. Individualreisende erhalten diese bequem über den Spezialreiseveranstalter Cuba Buddy

Cuba - mi vida, mi amor!

© Regina Fischer-Cohen

Oldtimer-Touren und Fahrservice

Ich war rund 5 Wochen lang mit den unterschiedlichsten Pkws und Chauffeuren in Kuba unterwegs. Pro Strecke sind wir zwischen 4 ½ und 7 Stunden gefahren, was manchmal ganz schön anstrengend war. Ich bin wirklich eine begeisterte Autofahrerin und – das darf ich zu recht behaupten – eine sehr gute. In Anbetracht der vielen zurückgelegten Kilometer und der zum Teil nervenaufreibenden Straßenzustände war und bin ich jedoch heilfroh, dass ich mich für einen Fahrservice entschieden und diesen bereits von zuhause aus gebucht hatte. So konnte ich mich recht entspannt zurücklehnen und die Szenerie genießen, während meine Chauffeure manchmal ganz schön zu kämpfen hatten. 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die Reiseorganisation an Cuba BuddyAus meiner Erfahrung heraus, kann ich euch den Spezialreiseveranstalter wärmstens empfehlen. Vor allem, wenn ihr wie ich allein reisen wollt. Wie ihr wisst, liebe ich das Abenteuer und bin für Überraschungen stets zu haben. Aber wer möchte schon gern wegen eines defekten Autos gezwungenermaßen bei einer fremden Großfamilie übernachten, die für sich selbst nicht genug Betten zur Verfügung hat? Cuba Buddy hat sich als ein verlässlicher Partner erwiesen, der mir vor Ort mehr als einmal aus der Klemme geholfen hat. 

Cuba, mi vida, mi amor!

Auf einer Oldtimer Tour lernt man Land und Leute wirklich kennen. Wer etwas flexibel, ist, wird auch dann seinen Spaß haben, wenn alles mal wieder ganz anders kommt als geplant © Regina Fischer-Cohen

Unterkünfte – Hotels und Casas Particulares

Auf meiner ersten Kubareise, Mitte der 90-er Jahre, konnte man von Service und Komfort nur träumen. Die wenigen Hotels, die es gab,  befanden sich fast alle in einem gruseligen Zustand. Ganz anders die heutige Situation: Nahezu überall schießen jetzt neue Privatunterkünfte wie Pilze aus dem Boden. Schon ab 20 CUC = US-$ findet man außerhalb der Hauptreisezeit problemlos ein sauberes Doppelzimmer mit Bad. Wer etwas höhere Ansprüche hat, wählt ein hübsches Hotel (vielleicht auch, um unterwegs mal eine gesicherte 220V Stromzufuhr zu haben und Internet). Vor allem die IBEROSTAR Hotel Group hat in den letzten Jahren nahezu flächendeckend für echten Sterne-Luxus auf der Insel gesorgt.  Auf Einladung der Hotelkette konnte ich mich vom hohen Standart der Häuser in Havanna, Trinidad, Holguin und Santiago de Cuba persönlich überzeugen. Ich empfehle euch diese Hotels nicht, weil ich eingeladen wurde, sondern weil jedes einzelne von der Lage und der Ausstattung her wirklich einzigartig ist. Ich habe vor Ort eine tolle Zeit verlebt. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal sowohl beim Service-Personal als auch bei den Managern herzlichst bedanken, allen voran bei  José Alejandro Marrero Rodriguez (IBEROSTAR Marketing Executive Cuba).

Dank auch an die Melia Hotel-Gruppe, die mich in ihr wunderschönes Haus in Cienfuegos eingeladen hat. Hier solltet ihr unbedingt ein Zimmer mit Blick auf die Bucht in den oberen Stockwerken buchen. Für einen Aufenthalt in Havanna möchte ich vor allem Familien mit Kindern das Melia Cohiba empfehlen, da es dort eine große Badelandschaft gibt. Das Haus liegt etwas abseits im Büroviertel Vedado, ein kostenloser Shuttle fährt die Gäste aber in wenigen Minuten in die Altstadt.

Cuba - mi vida, mi amor!

Badeparadies Cayo Santa Maria © Regina Fischer-Cohen

Kein Kubabesuch ohne einen längeren Badeaufenthalt am Meer. Gleich zu Beginn meiner Reise habe ich mich in die  traumhaft schöne Mangroven-Insel Cayo Santa Maria verliebt. Im mittleren Norden der Insel am Atlantik gelegen, ist sie weitgehend naturbelassen, obwohl es dort mehrere große Hotelkomplexe gibt. Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis  bietet z. B. das familienfreundliche Labranda Hotel.  In der weitläufigen Anlage des only-Adults-Hotels Angsana sind dagegen Ruhe und Erholung garantiert. Für höchste Ansprüche gibt es auch auf Santa Maria ein Melia und ein IBEROSTAR Hotel.

Last but not least, möchte ich mich hier ganz, ganz herzlich beim PR-Team des deutschen Reiseveranstalters FTI und bei FTI-PartnerMeeting Point Cuba“ bedanken. Hättet ihr mich am Vortag meiner Abreise nicht so liebevoll aufgefangen und mich sowohl in Hamburg als auch bei meiner Ankunft in Kuba so tatkräftig unterstützt – ich hätte diese Reise aufgrund der bürokratischen Hindernisse definitiv abgesagt. Und das wäre unglaublich schade gewesen, denn am Ende hat Kuba mir tatsächlich einen Großteil meiner Leichtigkeit ins Leben zurückgebracht. Insofern möchte ich mich dann doch auch noch beim kubanischen Fremdenverkehrsbüro und bei der kubanischen Botschaft Berlin bedanken. Heute weiß ich, dass ihr mir mit eurer, sagen wir: zurückhaltenden Arbeitsweise, vermutlich den größten Gefallen getan habt.

3 Kommentare

  1. Stefanie

    Hallo Regy,

    Kuba steht bei mir seit langem ganz oben auf der Must-Do-Liste. Bisher habe ich mich alleine aber nicht so richtig getraut. Irgendwie habe ich immer gedacht, dass du mit deinem Job alles viel leichter hast. Deine tollen Reiseberichte haben mir das Gefühl gegeben, dass dein Leben nur aus eitel Sonnenschein besteht. Jetzt, wo ich das von deinem Mann gelesen habe, bin ich voll berührt. Bewundernswert, dass du die Kraft hattest, weiter zu reisen und dass du jetzt auch noch diesen Schritt gegangen bist. Ich hätte das nie geschafft. Wäre toll, wenn du noch viel mehr Persönliches in deine Reiseberichte schreibst. Das macht einem Mut, die eigenen Probleme anzupacken. Ich will jetzt unbedingt nach Kuba, bevor sich dort alles verändert. Hast du vielleicht noch ein paar Tipps für mich?
    Ich wünsche dir alles Gute. Liebe Grüße, Stefanie

    • Hallo Stefanie,
      ganz lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Sorry, dass ich dir erst heute antworte. Ich stand mit 2 Aufträgen schwer unter Termindruck, bin deshalb zu nichts anderem gekommen.
      Du siehst: Mein Leben ist definitiv nicht so leicht wie es nach außen hin erscheint. Scherz beiseite – ich greife deine Anregung gern auf, noch mehr Privates im Blog zu schreiben. Ist allerdings eine schwierige Gradwanderung. Wieviel will/ kann man im Netz von sich preisgeben?
      Was Kuba angeht, findest du ganz viel Info dazu im aktuellen „Reise & Preise Magazin“. Später werden auch noch im Blog Berichte folgen. Als allein reisende Frau habe ich in Kuba kein einziges Mal Probleme gehabt. Im Gegenteil. Die Menschen waren super nett, gastfreundlich und hilfsbereit. Wenn du einen ganz sicheren Reiserahmen suchst, empfehle ich Cuba-Buddy (unfassbar – ich bekomme nicht mal Geld dafür, dass ich hier ständig Werbung für den Veranstalter mache😊).
      Hab ganz viel Spaß!!!

  2. Pingback: Lust auf Kuba? - Reiseblog Die Reiselautsprecher

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